Donnerstag, 23. Juli 2015

Geisterfahrer Lucke fährt Alfa in den Graben

Was für ein geistiger und moralischer Niedergang ! Da wollte ein kleiner eitler Professor mit viel Größenwahn (Napoleonkomplex !) eine Alternative für Deutschland bieten und nachdem dort sein dreister Versuch, die alleinige Macht an sich zu reißen, kläglich gescheitert ist, verhält sich Bernd Lucke wie ein kleines trotziges Kind : "Wenn Ihr mich nicht gewinnen lasst, spiele ich nicht mehr mit und mache ein anderes Spiel, damit ich immer gewinne". Luckes lächerliches Spielzeug ist ein als "Partei" getarnter elitär-arroganter Club, bei dem ein paar Dutzend Funktionäre die Befehle von Lucke ausführen sollen, während die "normalen" Mitglieder laut Satzung zwar ein Jahr lang bezahlen müssen, aber weder aktives noch passives Wahlrecht haben. Wie unter diesen Voraussetzungen einwandfreie Wahlen zustande kommen sollen, bleibt das Geheimnis des Möchtegern-Führers. Ebenso dummdreist ist es, wenn die Zwergpartei eine "Schwarze Liste" in Stasi-Manier anlegt, um unliebsame Bürger zu ermitteln, mit denen man nichts zu tun haben will. Wie krank muss dieser Lucke sein, wenn er solchen Verfolgungswahn hat ? Typisch für den autoritären, ja völlig undemokratischen Lucke sind Redeverbote, Denkverbote, Kontaktverbote und extreme Bespitzelung. Es ist unglaublich, dass ausgerechnet Leute, die sich selbst als "liberal" bezeichnet haben, in diesem Lucke-Ku-Klux-Klan mitwirken wollen. Der Lucke-Club hat mit Demokratie überhaupt nichts zu tun. Dementsprechend hat Lucke auch abfällige Bemerkungen über Meinungsfreiheit in einer Partei gemacht, denn Typen wie er fürchten natürlich Meinungsfreiheit. Mit diesem irrsinnigen Club hat Lucke bewiesen, dass ihm alles fehlt, was zu einem demokratischen Politiker gehört: er kann und will nicht mit anderen zusammenarbeiten, sondern nur in Hinterzimmern intrigieren. Er kann und will nicht auf Andersdenkende zugehen und sich deren Meinung anhören. Er kann und will nicht ausgleichen und lehnt Kompromisse ab. Lucke sucht sich Speichellecker und Duckmäuser, die seinem gestörten Ich ständig bestätigen, dass er der Allergrößte ist. Es war deshalb gut, dass sich die AfD Luckes Unverschämtheiten nicht mehr hat bieten lassen und ihn klar abgewählt hat. Und da sieht man Luckes Hinterhältigkeit und Doppelzüngigkeit: nur wenige Stunden, nachdem sein Versuch, die Macht in der AfD zu erobern, kläglich gescheitert ist, pöbelt Lucke gegen die Partei, deren Vorsitzender er doch gerade eben werden wollte. Verlogener kann Lucke wohl nicht vorgehen. Allerdings macht er sich mit diesem schäbigen Verhalten keine wirklichen Freunde. Luckes Club besteht nur noch aus Karrieristen und Papageien, die alles nachplappern, was der vermeintlich große Vorsitzende an Blödsinn erzählt. Zum Glück für die AfD hat Lucke mit seinem schmutzigen, zutiefst unanständigen Verhalten gezeigt, dass er keine Alternativen bieten kann und will. Lucke will sich bei den Altparteien und deren Medien anschleimen. Aber da macht er schon den nächsten Fehler: dort ist er ebenfalls unerwünscht, denn auch für Lucke gilt "Man liebt den Verrat und hasst den Verräter". Schon jetzt ist klar, dass Luckes snobistischer Privatclub scheitern wird. Lucke fährt Alfa in den Graben und das ist gut so. Für Luckes "Allianz für Feigheit und Anbiederung" (so müsste sie eigentlich richtig heißen !) gibt es in der deutschen Politik keinen Bedarf. Wir benötigen Alternativen und keine Schleimer.

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